Darüber muss ich einfach, auch weil es für alle Blogger garantiert drei kostenlose und hochgeniale Twitter-Wandkalender gibt, berichten. Zudem finde ich, dass mein Blog sonst total zum Heimweker-Blog mutiert.
Mir persönlich gefällt diese Aktion total, im Gegensatz zu Augsburg, Jack Wolfskin und Jako mal eine richtig soziale, moderne und vorallem zeitgemäße Aktion, die “die neue Generation” anspricht. Natürlich darf in einem Informatiker-Zimmer und natürlich auch im Büro auch ein Twitter-Kalender nicht fehlen. Hier gehts zum Blog-Eintrag der druckerei.de!
28 November 2009Lange hat es mich genervt, dass es ein äzender Aufwand war, meinen LCD-TV vom Bett zum Wohnbereich meines Zimmers zu drehen. Zudem war die Gefahr, dass das gute Stück runterfällt, einfach zu groß. Da ich in meinem Shisha-Tisch schon einen Drehteller verbaut hatte, wählte ich einen solchen auch als mögliche Lösung aus.
Letztlich zersägte ich aber dann meine alte Tischplatte und schraubte vier Rollen, die ich seit Jahren horte, an die Platte - einen Drehtisch hatte ich sowieso nicht zur Hand. Als der Fernseher dann nahezu perfekt auf die Platte passte, musste noch eine Achse her, um die sich das Ganze drehen kann. Darum musste ich unsere Nachbarn (nicht die Schweine, die direkt unter uns wohnen) um eine Bohrmaschine bitten, um in beide Brette ein Loch zu bohren. Fixiert habe ich das ganze dann mit einer großen Metallstange, deren Herkunft mir ebenfalls unbekannt ist - man hebt eben alles auf.
Zuletzt musste ich den TV-Fuß noch mit ein paar Nägeln fixieren, damit er nicht von seinem neuen Zweitfuß rutscht, wenn er gedreht wird, é voilà - Zeitaufwand belief sich, inklusive Planung, auf ungefähr 30 Minuten.
04 Oktober 2009Zugegeben, irgendwie etwas viel “Heimwerker-Stuff” für einen eigentlich-It-Blog, aber was solls. Nachdem ich mir an diesem Wochenende völlig planlos einen Racing Seat für mein Logitech-G25-Lenkrad baute, blieb natürlich etwas Holz über, mit dem ich dann kurzerhand andere kleine und praktische Ideen, die ich so hatte, in die Tat umsetzte.
So entstand aus drei übergebliebenen Latten, einer Säge, einem Metallbohrer und ein paar herumliegenden Schrauben eine, wie ich finde, sehr gelungene Zeitschriftenhalterung an meinem Couchtisch, der den ganzen Simpsons-Comics ab Sofort eine würdige Lagerstätte bietet und zudem noch super aussieht.
Angeregt vom Platzmangel vor meinem LCD-Fernseher und der Tatsache, dass ich den selbigen aus Gaming-Gründen gerne einfacher drehen würde, nagelte ich mir dann noch kurzerhand eine kleine Wii-Controller-Halterung neben den Fernseher-Schrank, mit dem Ergebnis, dass ich den LCD nun problemlos drehen kann und allgemein viel mehr Ablagefläche in meinem doch sehr zugestellten Zimmer habe.
02 Oktober 2009Mit dem Gedanken, einen “Racing Seat” zu bauen, spiele ich schon lange. Früher fragte ich mich noch, aus welchem Grund Entwickler überhaupt die Möglichkeit einbauen, in einem Spiel schalten zu können, heute reizt es mich total, das virutelle Fahrzeug in vollem Umfang kontrollieren zu können.
Nachdem ich dann über eine Woche nach einem geeigneten Sitz suchte, wurde ich endlich fündig. Ein Autohaus, dass ich mit Hilfe von Google fand und anrief, hatte noch einen Unfall-Opel-Astra, dessen Sportsitze ich für 40€ haben kann. Also sofort einen guten Freund um Hilfe gebeten und das Autohaus aufgesucht, das wir übrigens auch nur dank meinem iPhone, dem eingebauten GPS-Empfänger und der “Karten”-App (also Google-Maps), finden konnten.
Mit den ausgebauten Autositzen sind wir dann direkt, natürlich ohne einen wirklichen Plan von unserem Vorhaben zu haben, in den nächsten Obi-Baumarkt. Dort angekommen bemerkten wir erst so richtig, dass wir nicht wissen, was wir eigentlich genau bauen wollen. Diese Frage klärten wir dann mit diversen iPhone-Zeichen-Apps, dem Notizblock, einem im Baumarkt gefundenen Maßband und dem Holz aus der Holzabteilung aber relativ schnell, lautstark diskutierend und bestimmt nicht von anderen Kunden beliebäugelt. Letztlich landeten wir dann mit fünf 3m langen Latten und einem virutellen Notizblock mit geschätzen Maßen beim Mitarbeiter, der für die Holzzuschnitte zuständig ist und uns unser Holz natürlich auch wie gewünscht zuschnitt.
Zuletzt betrugen die Unkosten im Baumarkt weitere 40€, die sich in Holz, Winkeln und Schrauben wiederspiegelten und den Ford Fiesta meines Freundes nahezu bis zum Rand füllten. Vorsichtig heimgefahren und Zuhause angekommen, machten wir uns dann recht schnell an den Aufbau, der nahezu reibungslos verlief. All unsere Schätzungen passten, das Grundgerüst erwies sich als sehr solide und selbst die Halterung des Logitech-G25-Lenkrades setzten wir bombenfest um.
Das Ergebnis des ganzen Aufwandes ist einfach nur genial. Das Gerüst hält jeder Belastung stande, der Sitz lässt sich wie in einem normalen Auto einstellen und hat sogar eine Kurbel, über welche sich der Sitz nochmals in eine “sportlichere Lage” kurbeln lässt. Jetzt fehlt nur noch der Beamer inklusive Leinwand.
Hier noch ein kleines Youtube-Video:
07 September 2009Wie ich ja gestern schon gebloggt habe, habe ich meinen UMTS-Stick in meinem EEE-Pc verbaut. Nun haben sich im Laufe des heutigen Tages einige Mängel meiner Konstruktion aufgezeigt, die sich primär auf die unabhängige “Neustartbarkeit” der UMTS-Hardware und eine zu locker befestigte Sim-Karte zurückführen lassen.
Darum habe ich mich heute nochmal ran gemacht, die Mängel zu beseitigen. Im Keller fand ich noch ein altes Kroko-Golf-”Gerät”, in dem ein perfekter Schalter verbaut war. Dieser wechselte dann auch kurzerhand das Gehäuse und ist nun in der Lage, meinem UMTS-Stick den Strom zu nehmen. Zuletzt habe ich dann die Sim-Karte erneut mit Tesafilm, nur um Welten fester, am Stick befestigt und das Ganze wieder eingebaut. Wunderbar.
05 September 2009Lange hat es mich gestört, dass aus dem so kleinen EEE-Pc ein so großer UMTS-Stick herausragt, habe mich aber über ein Jahr damit abgefunden, bis ich letztlich versehentlich meinen Rucksack etwas unsanft packte und damit den Stick inklusive dem USB-Port, in dem er steckte, abbrach.
Da ich nun eh nichts mehr zu verlieren hatte, zerlegte ich den Rest des Sticks in seine Einzelteile und begann, auch den EEE-Pc vorsichtig auseinanderzubauen. Als ich dann endlich den kompletten USB-Port vom Mainboard des EEE-Pc gelöst hatte, begann ich, die Kabel an Stick und Mainboard zu löten. Danach ging es auf die Suche nach dem perfekten Platz für die “neue Hardware”.
Glücklicherweise fand ich links unten unter dem Mainboard eine Aussparung, die dort wohl nur ist, damit ich meinen Stick hineinstecken kann, so genau passte das. Als das Netbook dann wieder zusammengeschraubt war und funktionierte, bemerkte ich leider, dass der Stick nicht ganz so perfekt in das Gehäuse passte, wie ich dachte. Der sich unten am Mainboard befindende Reset-Knopf wird gedrückt, wenn ich zu fest auf das Gehäuse drücke - also umsonst die Sim-Karte gekürzt.
Genervt von diesem neuen Umstand zögerte ich nicht lange und begann, das Gehäuse mit meinem eh noch aufgewärmten Lötkolben “aufzuschmelzen”, um den Überschuss an Höhe ausgleichen zu können. Nach ein paar Minuten und von meiner Karthelm-Maske vor Dämpfen geschützt, passte der Stick dann perfekt in das für ihn vorgesehene Loch.
Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, so, wie der Stick nun positioniert ist, kann ich sogar, wenn es wirklich sein muss, die Sim-Karte wechseln, und ich kann die Status-LED einsehen, die dem EEE-Pc zugleich eine lustige Unterbodenbeleuchtung verleiht.
31 August 2009Ich war gerade ja wirklich dabei, mir ein iPhone 3GS zu kaufen, der erste Anruf bei der Bestellhotline hat mich in dieser Entscheidung nochmals bekräftigt. Der unfassbar kompetente Mitarbeiter bestätigte mir mehrmals, dass ich mit dem Complete 120 Tarif definitiv 3 Simkarten betreiben kann, die allesamt das im Vertrag enthaltene UMTS benutzen können. Auf meine Nachfrage hin, ob das wirklich geht, da ja erst Heute News über selbiges Thema veröffentlicht wurden, bekam ich nur ein “Warum sollte es nicht gehen?” zu hören.
Auch die Nutzung von VoIP-Diensten bestätigte er mir: “Skype funktioniert, das ist ja auch eine Web-Anwendung und sowieso kostenlos”. Auch meine dritte Nachfrage mit Nennung der Gesamtkosten und die mir dann angeblich zur Verfügung stehenden Dienste bestätigte der Kollege mehrfach. Für 205€ bekäme ich ein iPhone 3GS mit Compelte 120 Tarif und für 30€ Aufpreis auch gleich 3 Simkarten, mit denen ich dann auch mit dem Netbook surfen könne. Den Braten riechend legte ich auf und versprach, heute nochmals anzurufen.
Gesagt, getan, angerufen. Dieses Mal war eine zunächst freundlich klingende Frau am Telefon und ich fühlte mich schon vor meiner ersten Frage gut beraten. Ich erklärte ihr dann die Sachlage und erzählte von ihrem Kollegen und dem, was er mir so erzählte. Sie klärte mich dann auf, denn es stünde ja eindeutig in den Vertragsbedingungen, dass die Nutzung des Vertrages nur mit einem Handy möglich ist. Ihr Kollege sagte mir, als ich ihm dies auch sagte, nur: “Da wissen Sie im Moment mehr als ich. [...] Wenn das so wäre, wüsste ich das aber.”
Nach etwas Hin und Her hatte ich es dann aufgegeben, der Kollegin, die mir mittlerweile mit gedrücktem Capslock erklärte, “DASS IN DEN VERTRAGSBEDINGUNGEN EINDEUTIG BESCHRIEBEN SEI[...]“, noch ein Angebot aus der Tasche zu locken. Ich meinte dann noch, dass ich es als eine Frechheit empfinde, während einer Zeitspanne von 30 Minuten von zwei Mitarbeitern mehr oder weniger das Gegenteil gesagt zu bekommen. Ich scheute mich auch nicht, das Wort “Inkompetenz” zu nutzen.
Als ich dann fragte, wer eigentlich prüft, ob ich die Simkarte nur mit einem Handy benutze, hörte ich nur leises Schnaufen, zäh gefolgt von einem “Das wird schon verifiziert!”. Der Dame wünschte ich dann noch einen schönen Abend und bedankte mich selbstverständlich für die Beratung. Von einem dritten Anruf konnte ich bisher absehen. Ich habe wirklich nicht erwartet, dass es o2 in so kurzer Zeit schafft, schlichtweg überzeugender als T-Mobile zu sein.
19 August 2009
Lange schon habe ich diese Idee: Ein Tisch mit einem Loch, durch die eine Wasserpfeife passt. Nur mit der Umsetzung habe ich gewartet, warum auch immer.
Letztens ging ich dann also endlich - natürlich ohne einen genauen Plan von meinem Vorhaben zu haben - in den Baumarkt, kaufte ein Brett, lies es in der Mitte durchsägen packte noch ein paar Winkel und Schrauben mit ein und fuhr nach Hause. Als Grundlage diente mir ein bereits fertiger Tisch, ich tausche also nur das oberste Brett aus. Also mit der Stichsäge ein mehr oder weniger rundes Loch in den Tisch gesägt und etwas abgeschliffen, bis die Wasserpfeife einigermaßen passte.
Nachdem ich meine “So soll es aussehen”-Vorstellung dann drei mal geändert habe, stand der Tisch. Der Winkel war so nie geplant, viel mehr sollten zwei Schnallen die Bretter an den Seiten zusammenhalten, was natürlich nicht funktionierte. Allerdings gefällt mir die Umsetzung mit dem wegklappbaren Seitenteil um einiges besser als meine Ursprüngliche Idee, so ist das Brett wenigstens immer fixiert. Jetzt fehlt nur noch ein Drehteller, und das Maximum an Komfort ist wohl erreicht.
19 Juli 2009Lange hat mich die Idee vom “Wasserpfeifentabakregal” gequält, bis ich mich letztes Wochenende dazu entschloss, die Idee in die Tat umzusetzen. Ein paar Tage zuvor kaufte ich schon 30 Einmachgläser für 17€ bei ebay, die am Samstagmorgen, zusammen mit ebenfalls bestelltem Tabak, eintrafen.
Motiviert von diesen Lieferungen wurde gekonnt mein Zimmerpfosten vermessen und ein kleiner Bauplan zusammengewürfelt. Dann ging es auch schon mit einem Freund in den Baumarkt meiner Wahl. Dort angekommen gab es natürlich nicht das entsprechende Holz in den entsprechenden Maßen zum entsprechenden Preis, worauf ich das Regal spontan etwas umplante, sodass es perfekt mit den günstigen 90×2500mm-Holzlatten für 2,70€ umsetzbar war.
Der arme Mann am Holz-zuschneide-Service musste aufgrund einer fehlenden “1″ auf meinem Plan eine 2,5m-Platte in 8cm-Scheibchen schneiden, “bis es nicht mehr reicht”. Letztlich bemerkten wir den Fehler aber rechtzeitig, sodass der Gute die nächste Latte in 14,4m-Stückchen säbeln durfte. Mit letztlich drei gewünscht zersägten Latten gingen wir dann den Aufbau an. Die 8cm-Stückchen erwiesen sich zuletzt als perfekte Platzhalter für die Zwischensegmente, darum war die Montage supereinfach. Ohne Plan oder Idee und mit viel Spontanität stand das Regal in geschätzten 20 Minuten, das Füllen der Einmachgläser dauerte länger.
Letztlich steht hier nun ein wunderschönes und superpraktisches Regal, das 20 verschiedene Sorten perfekt gelagerten und einfach erreichbaren Wasserpfeifen-Tabak bereithält - und das für geschätzte 25€. Ein klarer Win-Win.
28 Juni 2009
Heute habe ich spontan am Fotowettbewerb von iFun.de teilgenommen, dessen Aufgabe wiefolgt lautete: “ein Foto mit euch und einem Telefon auf dem Kopf”. Gewonnen habe ich leider nicht, aber damit die Arbeit und das Fotografieren nicht ganz umsonst war, wird es einfach nochmal hier veröffentlicht. Für einen Programmier in Sachen Bildbearbeitung garnichtmal so schlecht, was?