Heute habe ich spontan am Fotowettbewerb von iFun.de teilgenommen, dessen Aufgabe wiefolgt lautete: “ein Foto mit euch und einem Telefon auf dem Kopf”. Gewonnen habe ich leider nicht, aber damit die Arbeit und das Fotografieren nicht ganz umsonst war, wird es einfach nochmal hier veröffentlicht. Für einen Programmier in Sachen Bildbearbeitung garnichtmal so schlecht, was?
… stimmt er natürlich exakt - Das durfte ich heute Abend, als ich gemütlich auf dem Balkon mit meiner Freundin etwas Wasserpfeife rauchen wollte, erfahren. So plumpste die Kohle, als ich sie gerade angezündet hatte, von der Zange auf den Balkonboden, prallte am Geländer ab und landete exakt im Balkon ein Stockwerk tiefer. Nun, eigentlich ein nicht sonderlich problematischer Vorfall, aber in der Riedstr. 1-1 ist das alles etwas anders.
Natürlich gehörte der Balkon, der die Kohle kompromisslos aufnahm, den einzigen Nachbarn im Haus, die dort nur wohnen, um die Mitbewohner zu terrorisieren. Als ich also klingelte, um den Vorfall zu melden, wurde mir und meiner Freundin prompt fast die Türe vor der Nase zugeschlagen. Nachdem wir es dann irgendwie geschafft hatten, die Sache mit der Kohle zu erklären, hat uns der hochintelligente Herr Nachbar (Namen geändert) vorgerechnet, dass so eine Kohle nur mutwillig von unserem Balkon geworfen an solch eine Position auf ihrem Balkon gelangen kann - logisch. Nach ein paar weiteren Versuchen ließen wir die Alten dann weiterspinnen und gingen zurück in unsere Wohnung.
Zuletzt Schoss ich noch ein paar Beweisfotos, insbesondere von den Kohlerückständen an unserem Balkongeländer, um dem vermutlich bald antanzenden “Kohlesachverständigen” auch meine Ansicht der Lage vollens schildern zu können. Ein Stopschild, um die Kohle zu verdecken, hatte ich leider gerade nicht zur Hand.
Nachtrag: Und gerade, als ich diesen Artikel verfasste - geschätzte 90 Minuten nach dem untollerierbaren Missgeschickt, klingelte doch Tatsächlich die freundliche Behörde an der Tür. Voller Tatendrang schilderte ich ihnen den verlauf und bat die Beamten dann letztlich, doch bitte mit der Taschenlampe unseren Balkon auszuleuchten, damit ich die Kohlespuren beschreiben kann. Letztlich verließen sie dann unsere Wohnung mit einem Lächeln im Gesicht, auch sie finden das einfach nur lächerich.
20 Juni 2009
Vorhin klingelte der Postbote an der Tür und überreichte mir ein Paket von trnd. Für einen kurzen Moment musste ich mich fragen, an welchen Projekt ich denn da teilgenommen habe, bis mir einfiel, dass ich mir ein T-Shirt aus der “trndwar 2009 limited”-Reihe bestellt habe, nämlich das “Sun+Choko”-T-Shirt.
Eine wirklich coole Sache. Das gelbbraune Shirt macht sich neben meinem blauen, weißen und den geschätzten 10 schwarzen trnd-Shirts bestimmt ganz gut. Zudem steht es mir ungemein.
13 Juni 2009
Jahrelang habe ich es bereut, dass ich meinen Super Nintendo für 44€ über ebay verkauft habe. Nun, nach über 3 Jahre war die Sucht nach dieser Konsole einfach zu groß, sodass ich mir wieder einen Super Nintendo mit einem Kontroller und dem Spiel “Super Mario World” für 25€ ebenfalls über ebay kaufte.
Nach tagelangem Warten war das gute Stück dann endlich in meinen Händen, unvergilbt und voll funktionsfähig - einfach nur geil. Stecker rein, Konsole anschalten, spielen. Irgendwie schon fast traurig, dass mein Fernseher zum Booten mehr Zeit benötigt, als der Super Nintendo.
05 Juni 2009Heute war ich mit meiner Freundin im Kino: Illuminati. War mit 8,50€ Eintritt zwar menschenverachtend teuer, aber es hat sich gelohnt, ein toller Film. Aber das nur am Rande.
Als der Film dann zu ende war, lief ich logischerweise zum Ausgang. Auf dem Weg blitzte mir auf einem Sitz ein schwarzer Gegenstand ins Auge und ich wusste einfach, dass da Jemand sein iPhone hat liegen lassen. Bevor es ein Anderer tat, nahm ich das gute Stück - ein iPhone 3G inklusive Vertrag - und verließ erstmal den Saal. Danach rief meine Freundin die zuletzt gewählte Nummer an, schilderte den Sachverhalt und “vereinbarte” ein Treffen.
Keine 5 Minuten später war das iPhone wieder bei seinem rechtmäßigen Besitzer und wir ein nettes Dankeschön und 20€ Finderlohn reicher. Ich sollte öfters iPhones im Kino finden, das wirkt sicht nicht gerade nachteilig auf meine Finanzen aus.
15 Mai 2009Ich hatte mal wieder eine kreative Phase, inspiriert von einer Erzählung eines Kollegen. So hatte dieser die Idee, Wasserpfeifen-Kohle mit Hilfe eines Motors und einem Propeller vollautomatisch zum Glühen zu bringen.
Begeistert von dieser Idee fing ich zu Hause spontan an, loszubasteln - natürlich ohne Plan. Also kramte ich mir einen alten Elektromotor raus, suchte ein paar Batterien zusammen, fand ich der Küche zufällig noch ein geeignetes Styropor-Sockel und im Keller ließen sich auch noch ein paar Lego-Rotorblätter auftreiben.
Die Rotorblätter habe ich dann gekonnt mit Sekundenkleber an einem “Träger-Legoteil” befestigt, das wiederum ebenfalls nach einigen Anpassungen mit Sekundenkleber am Motor befestigt wurde. Danach mit einer Schere passende Löcher für Motor, Kohle-Halterung und zwei Batterien in das Styropor schaben und die entsprechenden Teile hineinpressen. Die Kabel habe ich mir durch einen alten und ausgehüllten Stabilo gelegt, damit das Ganze aus relativ sicherer Entfernung bedient werden kann.
Zuletzt habe ich den Styropor-Sockel noch grob mit Alufolie umkleidet, damit dieser nicht einfach dahinschmelzt, wenn doch einmal etwas Kohle darauffallen sollte. Fertig, so sieht das Ganze bis jetzt aus:
Ein Video des ersten Probelaufs gibt es zudem noch auf Youtube zu sehen.
29 April 2009Ich muss sagen, ein wenig IT-Hintergrundwissen zahlt sich wirklich aus. Soeben habe ich von meinem favorisierten Wasserpfeifen-Shop einen Gutschein über 10€ erhalten, da ich vor einigen Tagen eine relativ große Sicherheitslücke gemeldet habe.
Über die Lücke war es mir möglich, die komplette Kundendatenbank inklusive Anschrift und allen Rechnungen einzusehen, was wohl eher ein “Bug” als ein “Feature” war.
Der Gutschein ist im Gegensatz zu Gutscheinen, die nach Bestellungen automatisch generiert werden und relativ früh abgelaufen sind, sogar bis zum Jahre 2199 gültig, also genug Zeit, um ihn sinnvoll einzulösen.
26 April 2009Gestern Abend war ich auf einem Konzert der Sound Monkeys in Mehrenberg. Da Mehrenberg so klein ist, dass es via Gooogla Maps kaum anzoombar ist, bin ich auf der Hinfahrt einfach einem Freund gefolgt, der den Weg fast kannte.
Angekommen gab es dann natürlich geile Leute, ein fettes Konzert und auch im Anschluss noch gute Musik. Als wir dann gegen 0:30 Uhr die Heimfahrt antreten wollten, war ich dann leider auf mein Navigationsgerät, ein Werbegeschenk, das ich liebevoll und nicht auf ein TomTom bezogen “WerbegeschenkWerbegeschenk” getauft hatte, angewiesen. Dummerweise war dieses Navigationsgerät so schlecht verarbeitet, dass mir schon vor einigen Monaten das Netzteil im Zigarettenanzünder auseinandergebrochen ist, was einen Kurzschluss im Auto zur Folge hatte.
Ein neues Netzteil sollten wir erst kostenlos bekommen, dann nach einigen Wochen warten plötzlich für 20€ - was uns für so ein Schrott-Navigationsgerät, das Dinge wie “Bitte in 20 Metern sie haben ihr Ziel erreicht” sagt, einfach zu teuer war.
Ein paar Tage später habe ich dann in einem Discounter meiner Wahl in diesen komischen “50ct”-Boxen ein Auto-Ladegerät für irgend so ein Nokia-Handy gefunden. Natürlich gleich gekauft, weil ich mir dachte “schneidest halt das Nokia-Ding ab, und lötest dein Navi-Adapter hin, die Leistung stimmt ja”. Funktioniert hat das dann bis gestern Abend nicht.
In meiner Not habe ich das Ganze dann mit einem Brotmesser und etwas Tesafilm noch einmal versucht, und feststellt, dass dieses Netzteil auch kurz davor war, das Auto um ein paar funktionierende Sicherungen zu erleichtern. Dann die Kabel nochmal richtig angeschlossen, etwas exotisch hin- und hergebogen und siehe da, das es funktionierte!
Heimgefahren bin ich dann doch ohne Navigationsgerät, da mein Tesa-Lösung schon das Wenden kaum überlebt hat. Aber dafür habe ich jetzt wieder ein zumindest hardwareseitig funktionierendes Navigationsgerät und mir die 20€ Unkosten für ein “spezielles” Ersatz-Netzteil gespart.
17 April 2009Ist eigentlich schonmal jemandem aufgefallen, dass man als “Geek” auf dem Bodensee mehr Zugänglichkeit zu mobilem Internet hat, als in Ittendorf?
Fast jedes Mal, wenn ich im Bus von der Arbeit nach Hause fahre, schmiert mir, nachdem ich den kompletten vorherigen Weg mit HSDPA und ordentlicher Bandbreite verbrachte habe, genau 10-20 Meter vor Ittendorf die Verbindung ab. Einige Meter nach Ittendorf ist das UMTS dann wieder verfügbar - mein Netbook aber schon aus.
Naja, aber immerhin gibt es in Ittendorf exakt eine Ampel, und einen Blitzer.
10 April 2009Ja, das durfte ich mir heute Nacht anhören, als ich gegen 23:05 Uhr eine Freundin noch schnell nach einem kleinen Grillabend heimfuhr. Die zu bestreitende Strecke betrug lediglich, inklusive meiner Heimfahrt, geschätzte 1.5 Kilometer, das Radio war natürlich einer genehmen Frühlingsnacht entsprechend aufgedreht.
Als ich diese Kreuzung überquerte, kam mir dann ein Polizeiwagen entgegen, ich dachte mir “Tjo, die sind wohl auf der anderen Seite”. Falsch gedacht, fix gewendet nahmen die Beamten dann meine Verfolgung auf. Nach einer heißen und aufregenden Verfolgungsjagd konnten sie mich nach 200 Metern vor einem Bahnübergang dingfest machen.
Der Beamte bat mich dann, durch das Fenster nach meinem Führerschein und den Fahrzeugpapieren. Prompt gab ich ihm versehentlich meinen Personalausweis, was vermutlich einen etwas falschen Eindruck vermittelte. Als ich dann, nach langem Suchen und kompletten Umräumen des Handschuhfachs keine Fahrzeugpapiere vorweisen konnte, sollte ich aussteigen.
Ich durfte dem netten Polizisten dann intensiv ins Gesicht gucken, während er feststellte, dass meine Pupillen irgendwie komisch auf Licht reagieren. Ich vermutete dann lautstark, dass dies wohl daran läge, dass ich Informatiker bin und den halben Tag am Computer sitze - brachte aber nix. 2 Minuten später stand ich dann auch schon mit einem Plastikbecher im Gebüsch, verdacht auf Cannabis.
Auf meine Frage, wie voll ich den Becher machen musste, meinte der gute Mann, dass in etwa die Hälfte genüge. Mit einem 1/8 gefüllten Becher kam ich also zurück und die Kollegen tropften meine Verausgabungen auf einen Drogentest. Nach ein paar Sekunden dann die Ernüchterung: negativ. Zuletzt durfte ich die Frage, ob ich denn Alkohol zu mir genommen hätte, mit “Ja, gegen 8 Uhr trank ich ein Seeradler” beantworten, worauf ein Alkoholtest folgte. Nach kurzem Pusten stand dann auch auf diesem Display eine “0″, ich durfte gehen.
Provokant erlaubte ich es mir noch, zu fragen, ob ich denn jetzt direkt auf der Straße wenden dürfe, da meine Freundin, die ich ja eigentlich heimfahren wollte, schon längst zu Fuß nach Hause gelaufen war: “Bitte wenden Sie so, wie sie es gelernt haben”. Gesagt getan, im Rückspiegel sah ich dann noch, wie die Polizei mitten auf der Kreuzung die Kehrtwende machte.