02 Okt 2009
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Eigenbau: Logitech G25 Racing Seat

Logitech-G25-Rennsitz

Mit dem Gedanken, einen “Racing Seat” zu bauen, spiele ich schon lange. Früher fragte ich mich noch, aus welchem Grund Entwickler überhaupt die Möglichkeit einbauen, in einem Spiel schalten zu können, heute reizt es mich total, das virutelle Fahrzeug in vollem Umfang kontrollieren zu können.

Nachdem ich dann über eine Woche nach einem geeigneten Sitz suchte, wurde ich endlich fündig. Ein Autohaus, dass ich mit Hilfe von Google fand und anrief, hatte noch einen Unfall-Opel-Astra, dessen Sportsitze ich für 40€ haben kann. Also sofort einen guten Freund um Hilfe gebeten und das Autohaus aufgesucht, das wir übrigens auch nur dank meinem iPhone, dem eingebauten GPS-Empfänger und der “Karten”-App (also Google-Maps), finden konnten.

Mit den ausgebauten Autositzen sind wir dann direkt, natürlich ohne einen wirklichen Plan von unserem Vorhaben zu haben, in den nächsten Obi-Baumarkt. Dort angekommen bemerkten wir erst so richtig, dass wir nicht wissen, was wir eigentlich genau bauen wollen. Diese Frage klärten wir dann mit diversen iPhone-Zeichen-Apps, dem Notizblock, einem im Baumarkt gefundenen Maßband und dem Holz aus der Holzabteilung aber relativ schnell, lautstark diskutierend und bestimmt nicht von anderen Kunden beliebäugelt. Letztlich landeten wir dann mit fünf 3m langen Latten und einem virutellen Notizblock mit geschätzen Maßen beim Mitarbeiter, der für die Holzzuschnitte zuständig ist und uns unser Holz natürlich auch wie gewünscht zuschnitt.

Zuletzt betrugen die Unkosten im Baumarkt weitere 40€, die sich in Holz, Winkeln und Schrauben wiederspiegelten und den Ford Fiesta meines Freundes nahezu bis zum Rand füllten. Vorsichtig heimgefahren und Zuhause angekommen, machten wir uns dann recht schnell an den Aufbau, der nahezu reibungslos verlief. All unsere Schätzungen passten, das Grundgerüst erwies sich als sehr solide und selbst die Halterung des Logitech-G25-Lenkrades setzten wir bombenfest um.

Das Ergebnis des ganzen Aufwandes ist einfach nur genial. Das Gerüst hält jeder Belastung stande, der Sitz lässt sich wie in einem normalen Auto einstellen und hat sogar eine Kurbel, über welche sich der Sitz nochmals in eine “sportlichere Lage” kurbeln lässt. Jetzt fehlt nur noch der Beamer inklusive Leinwand.

Hier noch ein kleines Youtube-Video:

05 Sep 2009
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EEE-Pc-900A-Modding: Integrietes UMTS

Lange hat es mich gestört, dass aus dem so kleinen EEE-Pc ein so großer UMTS-Stick herausragt, habe mich aber über ein Jahr damit abgefunden, bis ich letztlich versehentlich meinen Rucksack etwas unsanft packte und damit den Stick inklusive dem USB-Port, in dem er steckte, abbrach.

Da ich nun eh nichts mehr zu verlieren hatte, zerlegte ich den Rest des Sticks in seine Einzelteile und begann, auch den EEE-Pc vorsichtig auseinanderzubauen. Als ich dann endlich den kompletten USB-Port vom Mainboard des EEE-Pc gelöst hatte, begann ich, die Kabel an Stick und Mainboard zu löten. Danach ging es auf die Suche nach dem perfekten Platz für die “neue Hardware”.

Glücklicherweise fand ich links unten unter dem Mainboard eine Aussparung, die dort wohl nur ist, damit ich meinen Stick hineinstecken kann, so genau passte das. Als das Netbook dann wieder zusammengeschraubt war und funktionierte, bemerkte ich leider, dass der Stick nicht ganz so perfekt in das Gehäuse passte, wie ich dachte. Der sich unten am Mainboard befindende Reset-Knopf wird gedrückt, wenn ich zu fest auf das Gehäuse drücke - also umsonst die Sim-Karte gekürzt.

Genervt von diesem neuen Umstand zögerte ich nicht lange und begann, das Gehäuse mit meinem eh noch aufgewärmten Lötkolben “aufzuschmelzen”, um den Überschuss an Höhe ausgleichen zu können. Nach ein paar Minuten und von meiner Karthelm-Maske vor Dämpfen geschützt, passte der Stick dann perfekt in das für ihn vorgesehene Loch.

Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, so, wie der Stick nun positioniert ist, kann ich sogar, wenn es wirklich sein muss, die Sim-Karte wechseln, und ich kann die Status-LED einsehen, die dem EEE-Pc zugleich eine lustige Unterbodenbeleuchtung verleiht.

EEE-Pc mit Umts-Stick

19 Aug 2009
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Idee: “Shishatisch”

ShishatischLange schon habe ich diese Idee: Ein Tisch mit einem Loch, durch die eine Wasserpfeife passt. Nur mit der Umsetzung habe ich gewartet, warum auch immer.

Letztens ging ich dann also endlich - natürlich ohne einen genauen Plan von meinem Vorhaben zu haben - in den Baumarkt, kaufte ein Brett, lies es in der Mitte durchsägen packte noch ein paar Winkel und Schrauben mit ein und fuhr nach Hause. Als Grundlage diente mir ein bereits fertiger Tisch, ich tausche also nur das oberste Brett aus. Also mit der Stichsäge ein mehr oder weniger rundes Loch in den Tisch gesägt und etwas abgeschliffen, bis die Wasserpfeife einigermaßen passte.

Nachdem ich meine “So soll es aussehen”-Vorstellung dann drei mal geändert habe, stand der Tisch. Der Winkel war so nie geplant, viel mehr sollten zwei Schnallen die Bretter an den Seiten zusammenhalten, was natürlich nicht funktionierte. Allerdings gefällt mir die Umsetzung mit dem wegklappbaren Seitenteil um einiges besser als meine Ursprüngliche Idee, so ist das Brett wenigstens immer fixiert. Jetzt fehlt nur noch ein Drehteller, und das Maximum an Komfort ist wohl erreicht.