Lange hat es mich genervt, dass es ein äzender Aufwand war, meinen LCD-TV vom Bett zum Wohnbereich meines Zimmers zu drehen. Zudem war die Gefahr, dass das gute Stück runterfällt, einfach zu groß. Da ich in meinem Shisha-Tisch schon einen Drehteller verbaut hatte, wählte ich einen solchen auch als mögliche Lösung aus.
Letztlich zersägte ich aber dann meine alte Tischplatte und schraubte vier Rollen, die ich seit Jahren horte, an die Platte - einen Drehtisch hatte ich sowieso nicht zur Hand. Als der Fernseher dann nahezu perfekt auf die Platte passte, musste noch eine Achse her, um die sich das Ganze drehen kann. Darum musste ich unsere Nachbarn (nicht die Schweine, die direkt unter uns wohnen) um eine Bohrmaschine bitten, um in beide Brette ein Loch zu bohren. Fixiert habe ich das ganze dann mit einer großen Metallstange, deren Herkunft mir ebenfalls unbekannt ist - man hebt eben alles auf.
Zuletzt musste ich den TV-Fuß noch mit ein paar Nägeln fixieren, damit er nicht von seinem neuen Zweitfuß rutscht, wenn er gedreht wird, é voilà - Zeitaufwand belief sich, inklusive Planung, auf ungefähr 30 Minuten.
19 August 2009
Lange schon habe ich diese Idee: Ein Tisch mit einem Loch, durch die eine Wasserpfeife passt. Nur mit der Umsetzung habe ich gewartet, warum auch immer.
Letztens ging ich dann also endlich - natürlich ohne einen genauen Plan von meinem Vorhaben zu haben - in den Baumarkt, kaufte ein Brett, lies es in der Mitte durchsägen packte noch ein paar Winkel und Schrauben mit ein und fuhr nach Hause. Als Grundlage diente mir ein bereits fertiger Tisch, ich tausche also nur das oberste Brett aus. Also mit der Stichsäge ein mehr oder weniger rundes Loch in den Tisch gesägt und etwas abgeschliffen, bis die Wasserpfeife einigermaßen passte.
Nachdem ich meine “So soll es aussehen”-Vorstellung dann drei mal geändert habe, stand der Tisch. Der Winkel war so nie geplant, viel mehr sollten zwei Schnallen die Bretter an den Seiten zusammenhalten, was natürlich nicht funktionierte. Allerdings gefällt mir die Umsetzung mit dem wegklappbaren Seitenteil um einiges besser als meine Ursprüngliche Idee, so ist das Brett wenigstens immer fixiert. Jetzt fehlt nur noch ein Drehteller, und das Maximum an Komfort ist wohl erreicht.