Ich war gerade ja wirklich dabei, mir ein iPhone 3GS zu kaufen, der erste Anruf bei der Bestellhotline hat mich in dieser Entscheidung nochmals bekräftigt. Der unfassbar kompetente Mitarbeiter bestätigte mir mehrmals, dass ich mit dem Complete 120 Tarif definitiv 3 Simkarten betreiben kann, die allesamt das im Vertrag enthaltene UMTS benutzen können. Auf meine Nachfrage hin, ob das wirklich geht, da ja erst Heute News über selbiges Thema veröffentlicht wurden, bekam ich nur ein “Warum sollte es nicht gehen?” zu hören.
Auch die Nutzung von VoIP-Diensten bestätigte er mir: “Skype funktioniert, das ist ja auch eine Web-Anwendung und sowieso kostenlos”. Auch meine dritte Nachfrage mit Nennung der Gesamtkosten und die mir dann angeblich zur Verfügung stehenden Dienste bestätigte der Kollege mehrfach. Für 205€ bekäme ich ein iPhone 3GS mit Compelte 120 Tarif und für 30€ Aufpreis auch gleich 3 Simkarten, mit denen ich dann auch mit dem Netbook surfen könne. Den Braten riechend legte ich auf und versprach, heute nochmals anzurufen.
Gesagt, getan, angerufen. Dieses Mal war eine zunächst freundlich klingende Frau am Telefon und ich fühlte mich schon vor meiner ersten Frage gut beraten. Ich erklärte ihr dann die Sachlage und erzählte von ihrem Kollegen und dem, was er mir so erzählte. Sie klärte mich dann auf, denn es stünde ja eindeutig in den Vertragsbedingungen, dass die Nutzung des Vertrages nur mit einem Handy möglich ist. Ihr Kollege sagte mir, als ich ihm dies auch sagte, nur: “Da wissen Sie im Moment mehr als ich. [...] Wenn das so wäre, wüsste ich das aber.”
Nach etwas Hin und Her hatte ich es dann aufgegeben, der Kollegin, die mir mittlerweile mit gedrücktem Capslock erklärte, “DASS IN DEN VERTRAGSBEDINGUNGEN EINDEUTIG BESCHRIEBEN SEI[...]“, noch ein Angebot aus der Tasche zu locken. Ich meinte dann noch, dass ich es als eine Frechheit empfinde, während einer Zeitspanne von 30 Minuten von zwei Mitarbeitern mehr oder weniger das Gegenteil gesagt zu bekommen. Ich scheute mich auch nicht, das Wort “Inkompetenz” zu nutzen.
Als ich dann fragte, wer eigentlich prüft, ob ich die Simkarte nur mit einem Handy benutze, hörte ich nur leises Schnaufen, zäh gefolgt von einem “Das wird schon verifiziert!”. Der Dame wünschte ich dann noch einen schönen Abend und bedankte mich selbstverständlich für die Beratung. Von einem dritten Anruf konnte ich bisher absehen. Ich habe wirklich nicht erwartet, dass es o2 in so kurzer Zeit schafft, schlichtweg überzeugender als T-Mobile zu sein.
28 Juni 2009
Heute habe ich spontan am Fotowettbewerb von iFun.de teilgenommen, dessen Aufgabe wiefolgt lautete: “ein Foto mit euch und einem Telefon auf dem Kopf”. Gewonnen habe ich leider nicht, aber damit die Arbeit und das Fotografieren nicht ganz umsonst war, wird es einfach nochmal hier veröffentlicht. Für einen Programmier in Sachen Bildbearbeitung garnichtmal so schlecht, was?
Ich habe vor Kurzem aus Interesse auf der Heimfahrt mein iPhone mit Hilfe der Software “WifiFoFum“, W-Lan und GPS etwas “Wardriving” betrieben. Auf dem Weg wechselte ich, damit der doch etwas schwache iPhone-Akku das Dauersniffen überhaupt durchhält, je nach Umgebung zwischen einem Intervall über 1 bis 30 Sekunden.
Als ich dann in Markdorf ankam, der Akku noch zu 20% gefüllt, waren exakt 392 verschiedene W-Lan-Hotspots in meinem Log, inklusive GPS-Position. Nachdem ich dann die generierte kml-Datei umständlich exportiert bekommen habe, konnte ich das Ganze mittels Google-Earth angucken. Lustige Sache.
Noch lustiger finde ich es ja, dass es noch Leute in Städten gibt, die Zuhause aus Strahlungsgründen kein W-Lan betreiben möchten, obwohl man wohl sowieso von den Nachbarn verstrahlt wird.
05 Juni 2009Heute war ich mit meiner Freundin im Kino: Illuminati. War mit 8,50€ Eintritt zwar menschenverachtend teuer, aber es hat sich gelohnt, ein toller Film. Aber das nur am Rande.
Als der Film dann zu ende war, lief ich logischerweise zum Ausgang. Auf dem Weg blitzte mir auf einem Sitz ein schwarzer Gegenstand ins Auge und ich wusste einfach, dass da Jemand sein iPhone hat liegen lassen. Bevor es ein Anderer tat, nahm ich das gute Stück - ein iPhone 3G inklusive Vertrag - und verließ erstmal den Saal. Danach rief meine Freundin die zuletzt gewählte Nummer an, schilderte den Sachverhalt und “vereinbarte” ein Treffen.
Keine 5 Minuten später war das iPhone wieder bei seinem rechtmäßigen Besitzer und wir ein nettes Dankeschön und 20€ Finderlohn reicher. Ich sollte öfters iPhones im Kino finden, das wirkt sicht nicht gerade nachteilig auf meine Finanzen aus.