… stimmt er natürlich exakt - Das durfte ich heute Abend, als ich gemütlich auf dem Balkon mit meiner Freundin etwas Wasserpfeife rauchen wollte, erfahren. So plumpste die Kohle, als ich sie gerade angezündet hatte, von der Zange auf den Balkonboden, prallte am Geländer ab und landete exakt im Balkon ein Stockwerk tiefer. Nun, eigentlich ein nicht sonderlich problematischer Vorfall, aber in der Riedstr. 1-1 ist das alles etwas anders.
Natürlich gehörte der Balkon, der die Kohle kompromisslos aufnahm, den einzigen Nachbarn im Haus, die dort nur wohnen, um die Mitbewohner zu terrorisieren. Als ich also klingelte, um den Vorfall zu melden, wurde mir und meiner Freundin prompt fast die Türe vor der Nase zugeschlagen. Nachdem wir es dann irgendwie geschafft hatten, die Sache mit der Kohle zu erklären, hat uns der hochintelligente Herr Nachbar (Namen geändert) vorgerechnet, dass so eine Kohle nur mutwillig von unserem Balkon geworfen an solch eine Position auf ihrem Balkon gelangen kann - logisch. Nach ein paar weiteren Versuchen ließen wir die Alten dann weiterspinnen und gingen zurück in unsere Wohnung.
Zuletzt Schoss ich noch ein paar Beweisfotos, insbesondere von den Kohlerückständen an unserem Balkongeländer, um dem vermutlich bald antanzenden “Kohlesachverständigen” auch meine Ansicht der Lage vollens schildern zu können. Ein Stopschild, um die Kohle zu verdecken, hatte ich leider gerade nicht zur Hand.
Nachtrag: Und gerade, als ich diesen Artikel verfasste - geschätzte 90 Minuten nach dem untollerierbaren Missgeschickt, klingelte doch Tatsächlich die freundliche Behörde an der Tür. Voller Tatendrang schilderte ich ihnen den verlauf und bat die Beamten dann letztlich, doch bitte mit der Taschenlampe unseren Balkon auszuleuchten, damit ich die Kohlespuren beschreiben kann. Letztlich verließen sie dann unsere Wohnung mit einem Lächeln im Gesicht, auch sie finden das einfach nur lächerich.