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Aus dem Leben eines Bildschirmarbyters

Teure Rennmaschine

Ich bin zum 25. Juli nach etwa 18 Monaten Nutzung von meinem MacBookPro aus dem Jahre 2016 auf das neueste Modell aus dem Jahre 2018 umgestiegen. Grund dafür war neben der defekten Tastatur auch die Tatsache, dass endlich Modelle mit 32 Gigabyte an Arbeitsspeicher verfügbar waren. Tatsächlich hatte ich sogar die Variante mit dem i9-Prozessor bestellt, dann aber aufgrund dieses Videos von Dave Lee die Annahme verweigert und das Modell mit dem kleineren i7-Prozessor ohne vermeintliche Temperaturprobleme bestellt. Apple hat kurz darauf ein Softwareupdate veröffentlicht, das das Problem anscheinend behebt. Dave Lee bestätigt das in diesem Video. Seither nutze ich den 3800€-teuren Computer täglich - ein Erfahrungsbericht.

Tastaturprobleme behoben

Die Tastaturprobleme, die ich bereits am 16. Oktober 2017 beschrieben habe und die mich im Juli 2018 sogar dazu zwangen, die interne Tastatur zu deaktivieren um ein Apple Magic Keyboard auf den Computer stellen zu können, vermisse ich bisher nicht. Die Tastatur funktioniert noch tadellos, ich habe laut WhatPulse mindestens 1584901 Tasten gedrückt. Selbst die E -Taste hat bisher über 110.000 Tastendrücke überlebt ohne auffällig zu werden. Übrigens: Apple hat das MacBookPro aus dem Jahre 2016 anstands- und kostenlos im Rahmen des Serviceprogramm für Tastaturen des MacBook und MacBook Pro repariert und sogar die Batterie getauscht, sodass ich es quasi-neuwertig verkaufen konnte.

Screenshot: Gedrückte Tasten auf meinem MacBookPro 2018

Stabilität und Performance

An das damals beschriebene, zu große TouchPad, habe ich mich längst gewöhnt und auch die Kernel panic-Probleme treten nicht mehr auf. Letztes war aber auch schon beim vorherigen MacBook kein Problem mehr seit ich von billigen USB-C-Kabeln auf die Thunderbolt 3 Express Docking Station von Belkin umgestiegen bin. Ich denke hier ergänzt sich hochwertige Hardware mit verbesserter Systemstabilität. Mittlerweile stecke ich ein USB-C-Kabel mit 40 Gbit/s Datendurchsatz ein und verbinde damit zwei 38"-Monitore, ein Mikrofon, meine Boxen sowie diverse USB-Kabel und natürlich den Ladestrom. Wirklich selten wird hier einer meiner zwei Monitore nicht erkannt oder es ist ein Knacksen über die Boxen zu hören.

Foto: Mein Büro mit dem MacBookPro 2018

Fazit

Ich bin mit dem MacBookPro 2018 durchaus zufrieden und kann damit problemlos und effizient arbeiten. Da ich noch macOS High Sierra verwende würde ich sagen, dass die Hardware der neuesten MacBook-Generation erst mit macOS Mojave einen adäquaten Partner findet. Ich muss den Computer noch regelmäßig neustarten um die vorhandene Performance auch ausschöpfen zu können. Nach einigen Tagen App- und Web-Entwicklung ist der Computer sonst spürbar langsamer als direkt nach einem Neustart. Nach einem frischen Start fällt dafür das Potenzial der Hardware umso mehr ins Gewicht: Webseiten und Programme erscheinen in Bruchteilen einer Sekunde und auch die sonstige Arbeit ist spürbar flott.

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