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Aus dem Leben eines Bildschirmarbyters

Was ist in meinem Rucksack?

Büro für unterwegs

Was ist in meinem Rucksack?: Büro für unterwegs

Office everywhere

Wenn ich das Haus mit meinem Rucksack verlasse, habe ich in selbigem auch zu jedem Zeitpunkt alles, um meinem Beruf als Software- und App-Entwickler adäquat und an jedem beliebigen Ort der Welt nachgehen zu können. Da ich oft gefragt werde, was ich eigentlich im Detail so mit mir herumschleppe, hier eine kleine Übersicht.

MacBook Pro und Netzteil

Der wichtigste Teil meines Büros ist natürlich mein Computer. Zum Verfassungszeitpunkt dieses Artikels ein 15 Zoll großes MacBook Pro aus dem Jahre 2018 mit einer sechskernigen i7- CPU von Intel mit einem Takt von 2,6 Gigahertz sowie 32 Gigabyte an Arbeitsspeicher über das ich auch schon in diesem Artikel umfassender berichtet habe. Obligatorisch mit dabei natürlich das originale Netzteil sowie ein USB-C-Kabel um den Computer entsprechend laden zu können.

Foto: Mein MacBook und Netzteil

iPad mit Apple Pencil

Da ich mich dem papierlosen Büro verschrieben habe reist außerdem immer auch ein iPad der sechsten Generation inklusive Apple Pencil mit. Dieses iPad nutze ich für Notizen bei Kundenterminen, als Merkzettel während der Arbeit und natürlich auch, wenn ich kleinere Softwareprojekte, -Abläufe oder eine Klasse skizzieren muss.

Foto: Mein iPad samt Apple Pencil

Mono-Headset

Da ich gerne während einem Telefonat angemessen schnell mitschreibe oder vom Kunden beschriebene Probleme direkt prüfe telefoniere ich eigentlich immer mit einem Bluetooth-Headset. Anfangs ein günstiges der Marke YAMAY, das ich aber nach einigen Beschwerden und Problemen mit der Sprachqualität durch ein JABRA Evolve 65 UC ersetzt habe. Seither habe ich keine Probleme mehr in Telefonaten und kann sorglos mit beiden Händen tippen.

Erreichbar bin ich übrigens ganz normal über eine Festnetznummer, die ich mit fonial.de entsprechend an mein Smartphone weiterleite.

Foto: Mein JABRA-Mono-Headset

Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung

Da ich des Öfteren auch in größeren Büros oder an anderen, lauten Orten arbeite, sind meine Bose QuietComfort 35-Kopfhörer unabdingbar. Diese ohrenumschließenden Kopfhörer bieten neben einem satten Klang eine aktive Geräuschunterdrückung, sodass selbst Gespräche direkt neben mir kaum noch zu hören sind, auch wenn ich keine Musik höre. Der Tragekomfort und die Akkulaufzeit der Kopfhörer ist außerdem so gut, dass ich problemlos einen ganzen Tag damit arbeiten kann.

Auf Empfehlung von Felix habe ich mir zudem magnetische Ladekabel gekauft. Damit kann ich die Kopfhörer einfach an das Ladekabel "snappen" und muss selbiges nicht mühsam einstecken. Sehr praktisch!

Foto: Meine Bluetooth-Kopfhörer mit Noise-cancelling

Starke Powerbank mit Qi-Unterstützung

Abhilfe für defekte oder nicht-vorhandene Steckdosen für das Arbeiten unterwegs schafft mir die Anker Powercore+ mit einer Kapazität von 26800mAh. Mit dieser PowerBank kann ich mein MacBook ein bis zwei Mal komplett laden und damit wohl jeden Reiseabschnitt ohne eine mir zur verfügung stehende Steckdose überbrücken. Besonders spannend: die Powerbank unterstützt die PowerIQ-Technologie und lädt damit alle angeschlossenen Geräte auch möglichst schnell.

Foto: Die Anker Powercore+

Kabel und Adapter

Als App-Entwickler habe ich natürlich auch alle Kabel und Adapter dabei, um jedes mögliche Smartphone respektive Testgerät an meinem Computer anschließen zu können. Darum reisen neben zwei klassischen "USB-A auf Lightning"-Kabeln auch ein "USB-C auf Lightning"-Kabel, ein "USB-C auf Micro-USB"-Kabel ein USB-A-RJ-45-Adapter, ein "USB-C auf USB-A, DVI, HDMI und VGA"-Adapter, ein "USB-C auf USB-A, USB-C und HDMI"-Adapter sowie ein Apple-Watch-Ladekabel mit.

Außerdem habe ich noch einen 256GB großen sowie 64GB großen USB3-Stick dabei um nicht in die Bredouille zu kommen, wenn mal ein paar mehr Daten vom Kunden kopiert werden müssen. Zudem sind auch immer ein kleiner Schraubenzieher für mein Laptopschloss sowie die originalen Lightning-Kopfhörer von Apple als Backup, wenn mal der Akku der Bose-Bluetooth-Kopfhörer leer sein sollte, im Gepäck.

Foto: Alle Kabel und Adapter in meinem Rucksack

Kleine Jacke und Regenschutz

Da ich auch viel mit meinem E-Bike zu Kundenterminen, meinem Büroplatz bei der Moonflag GmbH oder der Toolbox Bodensee e.V. fahre und das Wetter natürlich nicht immer absehbar ist, habe ich immer einen kleinen Regenschirm, eine kompakte Regenjacke und ein regendichter Rucksacküberzug dabei. Damit und mit dem Regenanzug den ich immer in der Gepäckträgertasche meines E-Bikes habe, bin ich fast für jedes Wetter gewappnet.

Foto: Meine kompakte Jacke und der dazu passende Mini-Regenschirm

Survival-Must-Haves

Neben den ganzen Gadgets habe ich natürlich auch immer ein paar grundsätzliche Dinge wie ein Deo, ein paar Taschentücher, Pflaster, ein Feuerzeug sowie Kondome und ein paar Aspirin Complex dabei. Ich bin zwar kein Befürworter des "krank arbeiten" - so ein Beutel Aspirin kann den tag allerdings tatsächlich retten, wenn lange gebuchte Termine oder sonstige, schwer verschiebbare Dinge anstehen.

Foto: Diese Survival-Must-Haves habe ich immer dabei

Visitenkarten und Sticker

Fast genauso wichtig wie die Survival-Must-Haves sind natürlich meine Lulububu-Sticker und -Visitenkarten die ihren Einsatz vereinzelt auf Veranstaltungen oder Laternenmasten finden. Außerdem habe ich immer den klassischen Firmenstempel, einen "gescannt"-Stempel sowie einen einzigen Stift dabei um auch meine Buchhaltung unterwegs komplett und vollumfänglich verrichten zu können.

Foto: Auch ein paar Sticker und Visitenkarten müssen mit

Der Rucksack selbst

Der Rucksack selbst ist der Access Pack von The North Face und ich habe ihn gekauft, weil er seinerzeit als guter "Rennrad-Rucksack" beworben wurde. Ich bin mit dem Rucksack soweit zufrieden, würde beim nächsten Mal aber mehr Zeit in die Recherche investieren.

Ich habe mich wohl zu sehr vom gut gemachten Werbevideo blenden lassen, denn der Rucksack erfüllt zwar seinen Zweck, kann aber nicht selbstständig stehen und auch wenn er, wie im Video zu sehen, an eine Wand oder Ecke gelehnt wird, rutscht er regelmäßig einfach ab und liegt dann auf dem Boden. Ansonsten reicht der Platz gerade so aus um neben den ganzen Gadgets auch noch Wäsche für ein bis zwei Tage darin zu verstauen.

Foto: So sieht der gepackte Rucksack aus

Fazit

Die Gadgets aus meinem Büro sind erprobt und optimiert und ich kann jederzeit mehr oder weniger sorgenlos das Haus verlassen und weiß, dass ich alles dabei habe, um meinen mobilen Arbeitsplatz zu jeder Zeit an jedem beliebigen Ort - eine Internetverbindung oder ein LTE-Netz vorausgesetzt - aufschlagen kann. Der Rucksack erfüllt seinen Zweck, ist zum Großteil praktisch und bietet im Zweifel und bei richtiger Einräumung auch noch Platz für Reisekleidung. Davon abgesehen bin ich über den Aluminiumrahmen froh, der mein Hab und Gut im Falle eines sturzes hoffentlich etwas besser schützt, als es ein klassischer Rucksack tun würde.

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