thomaskekeisen.de

Aus dem Leben eines Bildschirmarbyters

Ich habe von 2008 bis Ende 2011 das Browserspiel Neagora zusammen mit meiner Mutter und Jochen Klein betrieben und die Geschichte dazu in mehreren Blog-Artikeln niedergeschrieben. Nachfolgend eine Übersicht aller Artikel. Ist der Artikel nicht anklickbar, wurde er noch nicht veröffentlicht. Du kannst gerne meinen RSS-Feed abonnieren, um eine neue Veröffentlichung rechtzeitig mitzubekommen.

Der Verkauf

Neagora-Story

Der Verkauf: Neagora-Story

Der Verkauf

Zum Dezember 2011 haben wir einen Käufer für Neagora gefunden. Insgesamt haben wir uns für 200€ von dem Spiel getrennt. Uns war es wichtig, dass das Spiel überhaupt fortgeführt wird, wir wollten uns nicht am Verkauf bereichern. Im Kaufvertrag war sogar noch vereinbart, dass der neue Eigentümer bis zu 2000€ des Gewinnes an uns bezahlt. Von diesem Recht haben wir aber niemals Gebraucht gemacht und das Kleingewerbe nach dem Verkauf aufgelöst.

So haben wir das Spiel entsprechend aus Baden-Württemberg an den neuen Eigentümer nach Nordrhein-Westfalen übergeben und freuen uns, dass nach sieben Jahren noch immer eine Handvoll Spieler regelmäßig am Spielgeschehen teilnehmen.

Dank der Statistiken-Seite kann auch die Nutzung zumindest grob abgesehen werden. Anscheinend haben diese Daten bis heute überlebt, obwohl das Spiel mehrfach zurückgesetzt wurde. So wurde beispielsweise allein die Jagd-Aktion über 2.300.000 Mal durchgeführt und findet auch heute noch täglich etwa 400 Mal statt. Im Forum wurden über 84.757 Themen mit 347.122 Antworten erzeugt und die Spieler haben sich über 5.066.962 Mal eingeloggt. Noch heute werden pro Tag etwa 30.000 Seiten vom Neagora-Webserver generiert.

Fazit

Wir sind stolz und froh, das Projekt Neagora mit all seinen Höhen und Tiefen umgesetzt zu haben. Mit dem Spiel haben wir sehr viel über die Web- und Online-Spiele-Entwicklung gelernt. Das Spiel war mit Liebe gemacht und aus technischer Sicht sicherlich schon zu seiner Zeit angemessen und mit Funktionen wie einem sicheren Ein-Mal-Passwort bestimmt auch ein Vorreiter.

Für mich war Neagora vor allem eine Spielwiese auf der ich mich austoben und jede erlernte Technologie direkt umsetzen konnte - so hatte das Spiel letztlich sogar eine eigene Browser-Erweiterung und ergänzende Windows-Programme. Zum Abschuss möchte ich noch unser Lieblings-Easteregg präsentieren, über das wir uns als Entwickler einst im Spiel verewigt haben.

Das Land X: 115 Y: 141

Das Land an der Position X: 115 Y: 141 ist unser "geheimes" Entwickler-Land und die Koordinaten sind an unsere Geburtstage, dem 11.05.1988 sowie 14.11.1989 angelehnt. Als besondere Funktion konnten sich die Spieler auf diesem Landstück verewigen.

Screenshot: Das Land X: 115 Y: 141

Teilen

Ich habe von 2008 bis Ende 2011 das Browserspiel Neagora zusammen mit meiner Mutter und Jochen Klein betrieben und die Geschichte dazu in mehreren Blog-Artikeln niedergeschrieben. Nachfolgend eine Übersicht aller Artikel. Ist der Artikel nicht anklickbar, wurde er noch nicht veröffentlicht. Du kannst gerne meinen RSS-Feed abonnieren, um eine neue Veröffentlichung rechtzeitig mitzubekommen.

Kommentare