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Aus dem Leben eines Bildschirmarbyters

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Ich habe mit meiner Firma Lulububu ein Experiment durchgeführt: Können wir zwei Wochen nur mit unseren Laptops ausgerüstet produktiv im Ausland arbeiten? Das Tagebuch zum Experiment habe ich in mehreren Blog-Artikeln als Geschichte niedergeschrieben. Nachfolgend eine Übersicht aller Artikel. Ist der Artikel nicht anklickbar, wurde er noch nicht veröffentlicht. Du kannst gerne meinen RSS-Feed abonnieren, um eine neue Veröffentlichung rechtzeitig mitzubekommen.

Endlich gutes Wetter

auf der Nordseite von Teneriffa

Endlich gutes Wetter: auf der Nordseite von Teneriffa

Mittwoch, 20.02.2019

Wir haben schnell eine Routine implementiert die daraus bestand, meist von acht bis etwa 11 Uhr zu arbeiten, dann in der Sonne zu Frühstücken um im Anschluss unser Büro nach draußen zu verlegen und den Tag dort zu verbringen. Wir haben viel gearbeitet, ich hatte einige Telefonkonferenzen und ab und an mussten wir auf unsere LTE-Verträge wechseln weil das in der Finca vorhandene W-Lan eher unzuverlässig seinen Dienst verrichtete.

Für den Mittag haben wir uns einen Plan geschmiedet: Wir wollten erneut zum LIDL fahren, da unser Wurst- und Käsekonsum weit über unseren Erwartungen lag. Im Anschluss wollten wir im Restaurant Mirador de San Pedro, das wir auf einer vorherigen LIDL-Fahrt entdeckt hatten, halt machen. Das Restaurant hat eine sehr schöne Lage und wir wollten dort unbedingt essen gehen.

Wir hatten uns dann allerdings etwas zu viel Zeit gelassen, sodass das Wetter nach unserem übrigens letzten Einkauf im LIDL - wir hatten ausreichend Vorräte gekauft - eher trüb war und wir uns entschlossen hatten, in La Guancha zu essen.

Kleine Anekdote: Wir hatten uns im LIDL unnötigerweise jeweils einen Joghurt-Drink gekauft und im Auto getrunken. Just als ich den größten Schluck aus meiner Flasche nahm, hat einer der Jungs einen Witz gemacht, den ich so lustig fand, das sich das komplette Auto sowie mein Gesicht vor Lachen voller Joghurt spuckte. Wir hatten kein Taschentuch dabei.

Den restlichen Tag verbrachten wir dann in gewohnter Position, arbeitend und in der Küche vor dem Kamin sitzend, bis gegen etwa 21 Uhr der Strom in der gesamten Finca ausgefallen ist. Wir haben zuerst noch gedacht, dass das wohl ein großflächiges Problem sei und haben gewartet sowie erwartet, dass sich das Problem von selbst löst. Kurz darauf haben wir allerdings bemerkt, dass um uns herum überall Lichter brennen und nur unsere Finca vom Stromnetz getrennt ist.

Wir sind dann, nachdem auch unsere Reiseleitung inklusive Notfallnummer nicht zu erreichen war, vor unsere Finca gelaufen um dort unseren Vermieter und Nachbar anzutreffen, der bereits am Hauptstromkasten der Finca hantiert hat. Glücklicherweise war auch seine Tochter vor Ort, die sehr gut Englisch sprach und zwischen uns vermitteln konnte.

Da der Vermieter nur meinte, dass es unter Umständen bis zum nächsten Tag dauern kann, bis wir wieder am Stromnetz sind, haben wir uns entschieden, noch einen spontanen Sparziergang durch La Guancha zu machen. Wir haben also, auf der Suche nach einer in Google Maps vermerkten Kapelle, etliche Höhenmeter bewältigt um dann in einer vollen Bar zu landen, in der wir wohl die Attraktion des Abends waren. Wir tranken ein Ein-Euro-Bier und unterhielten uns mit Händen und Füßen mit den teilweise sehr betrunkenen Gästen. Die Besitzer der Bar haben uns dann noch stolz Bilder von ihrer Reise nach Stuttgart und Berlin vor über zehn Jahren gezeigt. Ein netter Abend!

Wir kümmern uns um die Team-Wäsche
Unser letzter LIDL-Einkauf
Unser Büro am späten Nachmittag
Der Ausblick auf das Meer bei trübem Abendwetter

Donnerstag, 21.02.2019

Seit Mittwoch ist das Wetter auch auf unserer Seite der Insel sehr angenehm. Die Nacht auf den Donnerstag war im Gegensatz zu den ersten Nächten fast schon zu warm. Wir haben schon sehr viel draußen gearbeitet, ich hatte einige Telefonate zu erledigen und alles in allem war unser Arbeitstag schon sehr eingespielt.

Da das Wetter noch viel schöner als am Vortag war, haben wir uns entschieden, den Nachmittag an diesem Tage im am Vortag doch nicht besuchten Restaurant Mirador de San Pedro zu verbringen um dort zu essen. Vor Ort mussten wir kurz auf einen freien Platz mit einer wunderschönen Aussicht warten und konnten es uns anschließend gut gehen lassen.

Direkt neben dem Restaurant, nur einige Höhenmeter tiefer, befand sich außerdem ein Palmenwald, den wir nach unserem Essen direkt für einen kleinen Verdauungsspaziergang nutzen. Leider war es zu diesem Zeitpunkt schon sehr dunkel und entsprechend auch kalt, sodass wir uns nicht all zu lange dort aufhalten konnten und die Heimreise angetreten sind.

Unser Außenbüro am Donnerstag
Das Dach unserer Finca
Telefonkonferenz in bester Lage
Der Eingangsbereich unserer Finca Der Eingangsbereich unserer Finca

Lulububu: Arbeitstag auf Teneriffa

Zeitraffer 21. Februar 2019 Video öffnen

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Ich habe mit meiner Firma Lulububu ein Experiment durchgeführt: Können wir zwei Wochen nur mit unseren Laptops ausgerüstet produktiv im Ausland arbeiten? Das Tagebuch zum Experiment habe ich in mehreren Blog-Artikeln als Geschichte niedergeschrieben. Nachfolgend eine Übersicht aller Artikel. Ist der Artikel nicht anklickbar, wurde er noch nicht veröffentlicht. Du kannst gerne meinen RSS-Feed abonnieren, um eine neue Veröffentlichung rechtzeitig mitzubekommen.

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