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Aus dem Leben eines Bildschirmarbyters

Ich habe die letzten neun Jahre, die ich als Geschäftsführer der Socialbit UG (haftungsbeschränkt) respektive Socialbit GmbH tätig war, in mehreren Blog-Artikeln als Geschichte niedergeschrieben. Nachfolgend eine Übersicht aller Artikel. Ist der Artikel nicht anklickbar, wurde er noch nicht veröffentlicht. Du kannst gerne meinen RSS-Feed abonnieren, um eine neue Veröffentlichung rechtzeitig mitzubekommen.

Einfach machen

2010

Die erste Einrichtung im neuen Büro: drei Tische und zwei Stühle

Drei Gesellschafter

Gegründet haben wir die damalige Socialbit UG (haftungsbeschränkt) zu dritt. Neben Adrian, der 45% des Stammkapitals von 1000€ erbracht hatte und mir, der 100€ einbrachte, war noch Christoph Bertsch ebenfalls mit 45% respektive 450€ im Boot. Christoph war sozusagen der Mentor von Adrian und hatte schon einige Unternehmungen mit ihm zusammen. Außerdem war Socialbit teil des Unternehmensnetzwerk von Christoph, in dem sich auch die DAM Group befand. Bei der DAM Group durfte ich glücklicherweise meine Ausbildung weitermachen, sodass die Zeit bei combit nicht verloren war.

Anteile bei UG-Gründung

  • 45% Adrian Thoma
  • 45% Chirstoph Bertsch
  • 10% Thomas Kekeisen

Erster App-Job

Über die Firmengruppe hatte Adrian direkt den ersten größerem Job akquiriert: Den Themenalarm - eine App, die nach vom Nutzer gewählten Genres das Angebot von Zeitungen filtert und nur noch relevante Inhalte darstellt. Wir hatten diesen Job, bevor wir auch nur im Ansatz wussten, wie wir ihn umsetzen. Apple hatte erst kurz zuvor die Pforten für Drittentwickler geöffnet, ich hatte keine Ahnung von nativer App-Entwicklung und die Werkzeuge von Apple waren weder ausreichend dokumentiert, noch gab es im Internet eine nennenswert große Community.

Ich hatte schon direkt nach dem Treffen mit Adrian ein Buch über Wikipedia: Objective-C gekauft und damit gearbeitet. Das für die Entwicklung benötigte MacBook dafür wurde mir von Christoph gestellt. Mein erster richtiger Kontakt mit OSX war damit direkt mit der Komplexität der iOS-App-Entwicklung gepaart. Ich habe meine Lernversuche zwei Mal hingeschmissen, bis beim dritten Versuch endlich der "Klick" kam und ich das Framework sowie die gewöhnungsbedürftige Syntax von Objective-C vollends verstanden hatte. Letztlich konnten wir die Themenalarm-App aber erfolgreich abschließen.

Raus aus dem Jugendzimmer

Schnell war auch klar, dass mein damaliges Jugendzimmer kein geeigneter Ort war, um eine Firma zu betreiben. So schauten wir einige Büros in Markdorf an, von denen wir uns letztlich gegen die teilweise schimmligen und günstigen Kellerbüros und für ein schönes, helles und großes Büro in der Ravensburger Straße entschieden haben. Das Büro war direkt über dem EDEKA und hatte damit auch ausreichend Parkmöglichkeiten. Wir hatten uns dazu entschieden, voll ins Risiko zu gehen und haben quasi das ganze Themenalarm-Geld in Computer, Monitore, die Kaution für das Büro und ein paar Möbel investiert.

Kleine Anekdote: Als wir mit einem von Thum Bauelemente zur Verfügung gestellten Transporter - danke - zum IKEA Ulm gefahren sind und auf dem Hinweg noch einige gebrauchte Möbel von Privatpersonen aufgegabelt haben, ist auf dem Rückweg die Dieseleinspritzpumpe kaputt gegangen und wir haben auf der Autobahn eine riesige Rauchwolke hinter uns hergezogen. Wir haben das aufgrund des Fahrtwindes gar nicht bemerkt und wurden erst durch aufgebracht winkende Menschen in den uns überholenden Fahrzeugen darauf aufmerksam. Letztlich wurde der Transporter dann samt Ladung vom ADAC nach Markdorf geschleppt.

Unser Plan war schon früh klar
Unsere erste Polizeikontrolle
Andre Thum mit den ersten Socialbit-Möbeln an der IKEA-Kasse
Unser Leihtransporter auf dem ADAC-Schlepper
Ein Teil der Socialbit-Möbel in meinem Ford Fiesta
Der Meeting- und Essensraum unseres ersten richtigen Büros

In diesem ersten Geschäftsjahr erwirtschaftet die Socialbit UG (haftungsbeschränkt) 44.000 Euro.

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