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Aus dem Leben eines Bildschirmarbyters

Ich habe mit meiner Firma Lulububu ein Experiment durchgeführt: Können wir zwei Wochen nur mit unseren Laptops ausgerüstet produktiv im Ausland arbeiten? Das Tagebuch zum Experiment habe ich in mehreren Blog-Artikeln als Geschichte niedergeschrieben. Nachfolgend eine Übersicht aller Artikel. Ist der Artikel nicht anklickbar, wurde er noch nicht veröffentlicht. Du kannst gerne meinen RSS-Feed abonnieren, um eine neue Veröffentlichung rechtzeitig mitzubekommen.

Teide

Der Vulkan von Teneriffa

Teide: Der Vulkan von Teneriffa

Sonntag, 17.02.2019

Die Nacht zum Sonntag haben wir dank dem Einsatz mehrerer Decken ohne zu frieren überstanden. Nur Felix hatte diese Probleme nicht, denn er hatte ein Zimmer mit einem äußerst bequemem Himmelbett. Die restlichen Betten der Finca waren in Ordnung, aber nicht sonderlich bequem oder groß.

Dieser Sonntag war vermeintlich der letzte Tag, an dem wir voll besetzt im Rahmen unserer Freizeit die Insel erkunden konnten, da uns Christian aufgrund seines Studiums bereits am kommenden Freitag, den 22.02.2019, verlassen sollte. Aus diesem Grund hatten wir uns als Ziel gesetzt, den Vulkan Teide ausgiebig zu erkunden. Wir haben uns im Vorfeld ein wenig über das Internet über die Gegebenheiten auf dem Vulkan informiert und die Reise zu selbigem entsprechend mit Winter- und Sommerklamotten angetreten. Wir wollten so weit nach oben fahren, wie möglich und dann entscheiden, ob wir auch noch die Seilbahn bis zur Spitze buchen.

Das war auch der Tag an dem uns unser Renault beweisen musste, dass unsere Entscheidung gegen ein Upgrade kein Fehler war. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es wohl kaum ein Mietwagen auf der Insel gibt, mit dem man nicht den Großteil der theoretischen Reiseziele auch erreichen kann. Die Einheimischen fahren die selben Autos und die Straßen sind, abgesehen von der teilweise extremen Steigung, gut befahrbar.

Die Natur auf dem Weg zum Teide
Joshua auf dem Weg zum Teide
Christian auf dem Weg zum Teide
Thomas auf dem Weg zum Teide

Auf dem höchsten, mit dem Auto erreichbaren Punkt des Teide befindet sich auch ein Parkplatz, auf dem wir zumindest in der Nebensaison problemlos einen Parkplatz finden konnten. Von dort aus konnten wir auch gut den Vulkan erkunden und zu Fuß ein paar Meter bewältigen.

Leider hat Felix, der noch an den Nachfolgen einer Erkältung litt, mit zunehmender Höhe und entsprechendem Luftdruck, Probleme mit seinen Nasennebenhöhlen sowie starke Kopfschmerzen bekommen. Da wir leider keine Medikamente dabei hatten, habe ich mich auf dem Parkplatz - natürlich mit Händen und Füßen, da wieder kaum jemand Englisch sprechen konnte - nach Kopfschmerztabletten umgehört. Und ich hatte letztlich, neben ein paar netten Gesprächen mit ein paar Niederländern und Engländern, tatsächlich ein passendes Medikament organisiert.

Wir haben uns dann allerdings gegen einen weiteren Aufstieg auf die Spitze des Teide entschlossen und einen Abstieg angepeilt, der vermutlich auch Felix' Situation entschärft. Im Gespräch mit den Engländern hatte ich sowieso erfahren, dass die Seilbahn auch in der Nebensaison hoffnungslos überfüllt ist und wir ohne eine Buchung einige Tage im Voraus kaum eine Chance auf eine Fahrkarte haben.

Joshua auf dem Teide
Felix auf dem Teide
Christian auf dem Teide
Thomas auf dem Teide
Christian, Joshua und Felix beim Erkunden des Teide
Christian, Joshua und Felix beim Erkunden des Teide
Felix beim Blick auf den Teide
Das Lulububu-Team auf dem Teide
Joshua, Felix und Christian auf dem Teide
Die Sicht auf den Parkplatz auf dem Teide
Selfie-Time auf dem Teide
Es ist kalt und windig auf dem Teide

Ohne ein konkretes Ziel zu haben sind wir einfach weiter der Straße über den Teide gefolgt und haben die Insel Teneriffa somit quasi ein Mal schräg über die Mitte überquert. Als wir uns langsam der Küste näherten - zwischendurch haben wir noch ein paar Mal an schönen Orten angehalten - hat Christian dann den Ort Los Cristianos als Ziel für unsere spontane Reise gewählt. Los Cristianos liegt im Süden, damit hatten wir quasi auch eine Sonnengarantie.

In Los Cristianos angekommen konnten wir bequem nahe des Strandes parken und haben selbigen, auf der Suche nach einem schönen Restaurant erkundet. Ich habe noch ein kleines Souvenir für Freundin gekauft und wir haben den Abend bei Tapas und einigen Getränken gemütlich ausklingen lassen.

Kleine Anekdote: Als wir am Strand von Los Cristianos herumgelaufen sind, ist uns eine weibliche Person - ich würde sie auf etwa 30 schätzen - aufgefallen, die leicht geschwankt ist und wirkte, als wäre sie zu lange in der Sonne gelegen.

Kurz nach dieser Erkenntnis hat uns diese Person auch ohne unser Zutun auf deutsch angesprochen, angepöbelt und nach Geld gefragt. Als wir sie weiterhin ignorierten lief sie uns noch einige Meter hinterher, beleidigte uns weiter und brüllte abschließend noch - ohne, dass wir jemals ein Wort mir ihr gewechselt hatten: "Lasst mich in Ruhe, ich mach' hier nur Urlaub!".

Wir nennen diese Begegnung seitdem liebevoll "Crackoma".

Thomas in Los Cristianos
Joshua in Los Cristianos
Christian in Los Cristianos
Die Sonne ist zu Hell in Los Cristianos

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